Gefahrgutschulung PK1 und PK2

Häufig wird Gefahrgut auch im Flugverkehr transportiert. Dabei gibt es spezielle Schutzvorschriften zu beachten, um die Sicherheit von Bodenpersonal, Besatzungsmitgliedern und Passagieren des Flugzeugs zu gewährleisten. Die der internationalen Luftverkehrsvereinigung IATA (International Air Transport Association) hat hierzu gesetzliche Vorgaben erarbeitet. Die Dangerous Good Relations (DGR) legt fest, welche Güter und Stoffe im Luftverkehr als Gefahrgut gelten und unter welchen Voraussetzungen diese transportiert werden dürfen. So legen die von In den von der IATA definierte DGR unter anderem Maximalmengen und Gewichtsbegrenzungen fest, aber auch Kennzeichnungsvorschriften und Verpackungsanweisungen. Nicht zu vergessen ist außerdem, das aller an Gefahrgut-Transporten beteiligten Mitarbeiter verpflichtend an solch einer Schulung teilnehen müssen. In Deutschland wird die Einhaltung der von der IATA erlassenen Normen durch das Luftfahrtbundesamt (LBA) geprüft.

Unsere vom LBA anerkannten Schulungen richten sich an Unternehmen und Dienstleister wie etwa Logistikbetriebe, Spediteure und Frachtagenten. Eine DGR-Schulung ist für alle Mitarbeiter nötig, die am Transport und der Abfertigung von Luftfrachtgut beteiligt sind, etwa indem sie Güter verpacken oder die Papiere für den Transport vorbereiten. Sie ist entsprechend ihrem Aufgabenbereich durchzuführen.

Diese Aufgabenbereiche werden durch mehrere Personalkategorien (PK) definiert: Die Personalklasse 1 (PK 1) umfast Versender sowie alle Personen und Unternehmen, die als Versender agieren. Die Personalklasse 2 (PK 2) enthällt Verpacker sowie alle Personen und Unternehmen, die Gefahrgut für den Lufttransport verpacken und vorbereiten.

Die IATA schreibt eine Erstschulung für Versender und Verpacker vor der Aufnahme ihrer Tätigkeit vor. DGM Deutschland bietet standardmäßig Kurse für die Klassen PK1, PK2 an, die sich an alle beteiligten Mitarbeiter von Speditionen oder aus Industrie, Handel und Gewerbe richten. In unserem von der LBA anerkanntem Lehrgang werden zunächst grundlegende Kenntnisse und Anforderungen wie die Klassifizierung und Kennzeichnung von Gefahrgut vermittelt. Zentral sind hier unter anderem die Verpackungsanforderungen für einen sicheren Luftfracht-Transport. Außerdem wird das Erstellen der nötigen Dokumentation (z.B. die Versendererklärung) erläutert. Auch das Identifizieren und Erkennen von nicht deklarierten Gefahrgütern, sowie das Vorgehen in Notfällen ist Thema der Schulung.

Ein erfolgreicher Abschluss der PK1-Schulung bzw. PK2-Schulung führt die Teilnehmer zu einem Zertifikat, das 2 Jahre lang gültig ist.

Da die Zertifikate nach Ablauf von 24 Monaten ihre Gültigkeit verlieren müssen die Luftfracht-Schulung für Verpacker und Versender regelmäßigen Abständen wiederholt werden. Eine Auffrischungsschulung mit einer erneuten IATA-Prüfung ist nötig und verlängert das Zertifikat um weitere 2 Jahre. Interessant zu wissen ist, das diese Schulung bereits bis zu 6 Monate vor Ablauf des aktuell gültigen Zertifikats besucht werden kann. Das Zertifikat verlängert sich anschließend um 2 Jahre gerechnet ab dem Tag des Ablaufs – so geht kein Tag verloren.

Ein gültiges LBA-Zertifikat ist allerdings die Voraussetzung für den Verpacker & Versender-Lehrgang als Auffrischer. Ziel der Schulung ist es, die im Grundkurs erworbenen Kenntnisse aufzufrischen, aber auch zu vertiefen und auf den aktuellsten Stand zu bringen, da sich gelegentlich Änderungen ergeben. Der Auffrischer-Lehrgang PK 1 und PK 2 vermittelt durch unsere Experten immer die neuesten gesetzlichen Vorgaben und den aktuellen technischen Stand im Transportbereich. Das nach erfolgreicher Teilnahme erlangte Zertifikat ist wiederum nach spätestens 24 Monaten erneut auf die selbe Weise zu verlängern.

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